



RWE-Unterweisung Feuerwehr Sohren-Büchenbeuren
In Zusammenarbeit mit dem Energieversorger RWE wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Sohren-Büchenbeuren an drei Übungsatagen in diesem Jahr auf die besonderen Gefahren durch Elektrizität und Erdgas innerhalb des Ausrückebereich geschult.
Die erste 2-tägige Fortbildung „Gefahren des elektrischen Stroms“ und „Besichtigung der Umspannanlage in Sohren“ wurde durch die Mitarbeiter des RWE, Herrn Hans-Joachim Schuster und Herr Thomas Kupp vorbereitet und durchgeführt. Hier wurde den Einsatzkräften die Funktionsweise der Umspannanlage, sowie die besonderen Gefahrenschwerpunkte in dieser im Einsatzfall vorgestellt. Anschließend referierte Herr Schuster in einem Vortrag wie die Einsatzkräfte sich im Bedarfsfall zu verhalten haben und welche Maßnahmen zur Schadensbegrenzung getroffen werden können, ohne in eine konkrete Gefährdung durch den elektrischen Strom zu geraten. Der dritte Übungstag hatte das Thema Erdgas und wurde durch die Herren Ralph Conrad und Clemens Wald von der RWE begleitet. Zunächst wurde die Gasübergabeanlage in der Ortslage Dill besichtigt. Hier kommt eine große Pipeline mit Erdgas an, der hohe Druck dieser Leitung wird in der Anlage gesenkt und durch kleinere Rohrsysteme weitergeleitet. Von dort ausgehend wird fast der komplette Rhein-Hunsrück-Kreis mit Erdgas versorgt. Auch hier wurden den Einsatzkräften die besonderen Gefahrenschwerpunkte, sowie die Funktion der Anlage erläutert. In einem Vortrag gab Herr Conrad Einblicke in vergangene Einsatzfälle verschiedener Feuerwehren in Deutschland, wobei beispielsweise durch Bauarbeiten Erdgasleitungen beschädigt wurden. Des weiteren gab er Informationen über die im Hausanschlussbereich vorhandenen Anlagen und die richtigen Verhaltensweisen bei Gasgeruch, um hier sichere und schnelle Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Hierbei ist es für die Feuerwehr besonders wichtig, gewisse Einsatzgrundsätze und Vorgehensweisen zu berücksichtigen, um das Risiko für die Bevölkerung und die Einsatzkräfte so minimal wie möglich zu halten.
Die Feuerwehr Sohren-Büchenbeuren dankt dem Versorgungsunternehmen RWE recht herzlich für diese lehrreichen Schulungen.


Brand im Dach war schnell gelöscht
Die Feuerwehren Sohren Büchenbeuren und Bärenbach wurden am 15.12.2011 gegen 14.15 Uhr zu einem Brand im Dach einer Lagerhalle in Bärenbach alarmiert. Durch Instandsetzungsarbeiten an einer Photovoltaik Anlage, die auf dem Dach der Halle befestigt ist, wurde eine Stromleitung beschädigt .Durch den daraus resultierenden Funkenflug setzte sich ein Dachbalken in Brand. Das RWE musste den Strom abschalten, damit die Wehrmänner gefahrlos den Brand löschen konnten. Mit eine rRettungssäge wurde der betroffene Balken aus der Dachkonstruktion herausgetrennt und abgelöscht. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Sohren Büchenbeuren mit 5 Fahrzeugen und 17 Mann, die Feuerwehr Bärenbach, diePolizei und das RWE.
Zuerst knallte es, dann brannte der Kamin
Gestern Abend wurden die Feuerwehren Bärenbach und Sohren-Büchenbeuren zu einem Kaminbrand in einem Wohnhaus in Bärenbach alarmiert. Eine Bewohnerin meldete einen lauten Knall, anschließend schlugen Flammen aus dem Kamin. Die Wehrmänner stellten den Brandschutz innerhalb des Gebäudes sicher und reinigten den Kamin. Aufgrund der hohen Temperaturen durch den Brand musste im Bereich des 2. Obergeschoss eine Holzvertäfelung entfernt werden. Diese war direkt am Kamin angebracht und hatte bereits teilweise durch die Hitzeentwicklung Feuer gefangen. Eine abschließende Brandnachschau wurde mit einer Wärmebildkamera durchgeführt.
Im etwa 2-stündigen Einsatz waren die Feuerwehren aus Bärenbach und Sohren-Büchenbeuren mit 6 Fahrzeugen und 36 Mann, die Polizei, sowie der zuständige Schornsteinfeger.

Kleinbus steht lichterloh in Flammen
Wahlenau - Zuerst qualmte er, dann stand der Kleinbus lichterloh in Flammen. Was war passiert? Ein Mann befuhr am Freitag gegen 5.30 Uhr die B50 in Richtung Flughafen Hahn, als sein Fahrzeug plötzlich qualmte.
Sofort fuhr er die Abfahrt Wahlenau ab, stoppte sein Fahrzeug und setzte den Notruf ab. Als die Feuerwehr Sohren-Büchenbeuren an der Einsatzstelle eintraf, brannte das Fahrzeug bereits völlig.
Aufgrund der hohen Temperaturen wurde die Fahrbahndecke beschädigt. Die musste während der Löscharbeiten für eine Stunde gesperrt werden. Unter schwerem Atemschutz und der Zuhilfenahme von Schaummittel wurde der Brand gelöscht. Eine abschließende Brandnachschau wurde mit einer Wärmebildkamera durchgeführt. Neben der Feuerwehr Sohren-Büchenbeuren, die mit 25 Mann anrückte, waren die Polizei, die Straßenmeisterei sowie ein Abschleppfahrzeug im Einsatz
Quelle Rhein Zeitung
